GFBS PRAXIS W€HREND DER GRUNDAUSBILDUNG
WIE WIR DURCH DEN KONTAKT MIT DEN
ARRMEN UND ANDEREN ERFAHRUNGEN LERNEN K…NNEN
BezŸglich des Internationalen Forums fŸr
KlimaverŠnderungen, das im Dezember 2000 mit Ÿber 2000 Wissenschaftler tagte,
verursacht der Gebrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, …l und Gas eine globale
ErwŠrmung und eine KlimaverŠnderung, und sie sagen voraus, dass, sollte der
Gebrauch nicht um 60% reduziert werden, innerhalb der nŠchsten 100 Jahre sich die
Erde um 1¡ Ð 5¡C erwŠrmt haben wird. In den letzten 100 Jahren stieg die
Temperatur weltweit um 1¡ an. Wenn der Anstieg von einem Grad einen ungeheuren
und Šu§erst schadhaften Sturm, der je registriert wurde, bewirkt hat mit einer
dauerhafteren Trockenheit, um wie viel mehr dann ein fortschreitendes Schmelzen
des Polarkapeises und der Anstieg des Meersspiegels, wenn die Temperatur um 5¡C
ansteigt? Das Kyoto-Protokoll hat sich auf Druck des USA nur auf eine
Reduzierung der Treibhausgase um 8% auf der Basis von 1990 fŸr die nŠchsten 10
Jahre einigen kšnnen.
Bei der gegenwŠrtigen ErwŠrmungsrate ist es vorhersehbar, dass in den
nŠchsten 25 Jahren allein in Bangladesh 25 Millionen FlŸchtlinge geben wird,
der permanenten †berflutung zuzuschreiben. Die UN sagen, heute gŠbe es schon 25
Millionen FlŸchtlinge weltweit. Der škologische Albtraum ist ein Zeitzeichen
und ein Ruf zum Aufwachen fŸr all diejenigen, die versprochen haben, Leben zu
beschŸtzen und zu fšrdern, und die sich haben bewegen lassen, bevor es zu spŠt
ist. Welchen Wert hat unsere Evangelisierung, unsere PlŠne und unsere
PrioritŠten, wenn die Menschen, denen wir dienen wollen, ŸberbeschŠftigt sind
mit dem FŸllen von SandsŠcken, um die Fluten in Schranken zu halten, oder wenn
sie verzweifelt ihre Heimat verlassen mŸssen, ohne zu wissen wohin, wegen
steigender Tendenz von Intoleranz gegenŸber FlŸchtlingen und Asylsuchenden in
der ganzen Welt.
Wir mŸssen den sprichwšrtlichen ãPatientenÒ, der viele Krankheiten hat,
wobei einige sicher gravierender sind, genau untersuchen. Wir mŸssen die BrŸder
in Ausbildung vorbereiten, die Zeichen der Zeit kritisch zu prŸfen und zu
befŠhigen, mit anderen zusammen zu arbeiten: mit Franziskanern, mit
Ordensleuten, mit Laien, mit Nichtregierungsorganisationen und mit Leuten guten
Willens. Heute mŸssen die Probleme und ihre Lšsungen global angegangen werden.
So zum Beispiel: welche Gedanken hat man sich in den AusbildungshŠusern zur
KlimaverŠnderung gemacht? Wie viele BrŸder sind sich der Bedrohung des Lebens
auf unserem Planeten bewusst? Gegen den Irak wird Krieg gefŸhrt, wo
schŠtzungsweise zwei Millionen Menschen, meist Kinder, wegen der UN-Sanktionen
sterben mussten und wo ein Diktator eher am †berleben und an Macht interessiert
ist. Vier Millionen Menschen sind AIDS infiziert. Der internationale
Schuldenberg, eine moderne Form der Sklaverei, bewirkt eine zunehmende
Verarmung. Frauen- und Kinderprostitution sind fŸr die Mafia lukrativer und
weniger risikovoll als Drogen. Wie sind unsere Ausbildungsprogramme mit diesen
und anderen Vorkommnissen verbunden? Dienst die Irak-Krise dazu, unseren
BrŸdern zu helfen, Ÿber unsere Rolle als Friedensbringer zu reflektieren, als
versšhnte Menschen und Fšrderer alternativer Wege, um Konflikten zu begegnen,
Wege, die die WŸrde des ãFeindesÒ anerkennt, oder erlauben wir den Medien und
der Propagandamaschine, unsere UnterstŸtzung fŸr militŠrische Aktionen
abzuwŠgen?
Ich bin gebeten worden, darŸber zu berichten, was im Orden konkret getan
worden ist, BrŸder in GFBS auszubilden. Es ist unmšglich, dies in 10 Minuten zu
tun. Unsere BrŸder in Ausbildung sind entweder inspiriert oder desillusioniert
bezŸglich ihres Zeugnisses in unseren Provinzen und im Orden. Wir haben viele
wirklich gute BrŸder, die eine unglaublich tapfere, leidenschaftliche und wundervolle
Arbeit tun, die man dem weitgefŠcherten Engagement in Sachen GFBS zuordnen
kann. In der Tat gibt das Handbuch fŸr GFBS gute Beispiele. Hier mšchte ich
beginnen. Unsere BrŸder brauchen Geschichten, brauchen das Zusammenkommen mit
Menschen und die Inspiration von demselben Geist, der sie inspiriert zu tun,
was sie tun. Was kann dieses Menschenmšgliche sein fŸr einen Bruder, der
Menschen, auf die nur noch der Galgen wartet, begleitet, ihnen zur Seite steht
und sie schlie§lich hŠngen sieht, nachdem er ein Jahr lang ihnen geholfen hat,
sich auf dieses verabscheuungswŸrdige und všllig unwŸrdige Ende vorzubereiten?
Er ist nicht Mitglied einer GFBS-Kommission, aber seine Liebe fŸr diese armen
und vergessenen Fremden ist ein heroisches Beispiel fŸr die Integration von
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schšpfung in sein Leben und seinen
Dienst.
Ich hatte das gute GlŸck, Ideen und Aufgaben von GFBS mit jungen BrŸdern in
verschiedenen Provinzen zu teilen. Ich stelle einen beunruhigenden Trend fest.
Es scheint mir, dass entlang der Ausbildung sich zunehmend weniger Interesse an
dem, was in der Welt geschieht, manifestiert. Das deutet an, dass, anstatt
gebildet, die BrŸder ungebildet sind. Fragen von Interesse wurden oft von
Aspiranten und Postulanten gestellt, hingegen fehlten sie meist bei
Einfachprofessen. Ich hšre oft, dass je mehr wir uns institutionalisieren wir
uns um so mehr von den †berlebenskŠmpfen der einfachen Leute entfernen. Was
kšnnen wir tun, um die BrŸder mit den wirklichen Problemen einer Ÿberwiegenden
Mehrzahl der Menschen in BerŸhrung zu bringen und ihnen dabei zuhelfen, sich
mit ihren Schwierigkeiten zu identifizieren und zu wŸnschen, sich auf ihr Leben
einzulassen, um sie zu unterstŸtzen?
Peter Schorr gab euch einige theoretische Vorstellungen
betreffs GFBS und Ausbildung. Die Rolle eines GFBS Ð Koordinators und eines
Ausbilders, der an GFBS interessiert ist, ist es zu helfen, die Bedeutung von
GFBS in das Leben und in den dienst des Ordens zu integrieren und die
Kandidaten fŸr kŸnftige Herausforderungen vorzubereiten. Ich mšchte einige
Beispiele beisteuern, wie Provinzen des Ordens in verschiedenen Gegenden
BrŸdern wŠhrend der Ausbildung helfen, Werte aus GFBS zu leben und zu fšrdern,
indem sie einen Artikel benutzen, den ich im Handbuch veršffentlicht habe als
Ausgangspunkt fŸr dieses Teilen. Ich bat die Koordinatoren auf Provinzebene,
mir Beispiele zu schicken, aber ihr kšnnt vermuten, dass die Antworten auf
einen Fragebogen selten zufriedenstellend sind. GlŸcklicherweise hatte ich das
Privileg, in den letzten fŸnf Jahren meines Diensten im BŸro fŸr GFBS viele
Provinzen zu besuchen und habe eine Menge zu sagen, genauso wie ich in El
Salvador gelebt habe, und zwar 10 Jahre lang mit BrŸdern in Ausbildung in einer
inserierten Gemeinschaft.
Wenn Ausbilder sich weigern, GFBS als einen integralen Bestandteil unseres
franziskanischen Lebens und unserer franziskanischen Sendung zu unterstŸtzen,
ist unsere Arbeit als GFBS Ð Koordinatoren praktisch unmšglich. Darum braucht
ihr als Ausbilder eine Ausbildung in GFBS hinsichtlich unseres Charismas. Am
Ende werde ich dazu einige VorschlŠge machen.
Es ist einfach wichtig fŸr jede Provinz, GFBS in jede Phase der Ausbildung
vom Postulat bis zur Feierlichen Profess und darŸber hinaus in die stŠndige
Weiterbildung integriert zu haben. Dazu bedarf es eines Planes oder eines
Programms. Viele Provinzen geben in ihren Ausbildungsstatuten einen Hinweis auf
GFBS, doch es mangelt an einem systematischen Plan, der den BrŸdern kontinuierlich
hilft, GFBS in ihr Leben und ihren kŸnftigen Dienst zu integrieren. So bietet
uns die GFBS Ð Kommission der Bolivariana ein Programm fŸr die theoretische
Ausbildung in GFBS (dieses Programm ist erhŠltlich in Englisch, Spanisch und
Italienisch). Sie verwenden die bereits erhŠltlichen Ressourcen fŸr GFBS,
speziell das Handbuch, das mittlerweile in 10 Sprachen Ÿbersetzt ist. Dieses
und anderes Material kann Ÿber die Homepageseite unseres BŸros in Rom unter www.ofm-jpic.org abgerufen werden. Die
wichtigsten Materialien sind: ein Busch mit allen Reden und VortrŠgen des GFBS
Ð Kongresses in Deutschland im Oktober 2000 (in Englisch und Spanisch, bald
auch in Italienisch); das Handbuch fŸr GFBS; ein Buch zur franziskanischen
Nichtanwendung von Gewalt (in 5 Sprachen); eine BroschŸre zur KlimaverŠnderung
(in 12 Sprachen). Wir kšnnen auch andere Artikel und anderes Material dort
veršffentlichen, wenn es im Interesse der UnterstŸtzung fŸr die Aus- und
Weiterbildung liegt.
Es gibt eine ganze FŸlle von Hinweisen auf Gerechtigkeit, Frieden und
Bewahrung der Schšpfung in der Ratio Formationis Franciscanae (RFF). Wir brauchen diese anregenden Hinweise
nur in konkretes Handeln umzusetzen, sonst haben wir der an den Rand
gedrŠngten, der armen und unterdrŸckten Welt nichts anzubieten. Wie schon 1985
der frŸhere Generalminister John Vaughn sagte: ãWir haben viel Dokumente und
schšne Worte, doch die Welt erwartet von uns konkretes Handeln.Ò
Wir wollen nun einen Blick auf konkrete Aktionen werfen, die in Provinzen
rund um den Globus getŠtigt werden. Hoffentlich werden diese Beispiele unsere
BrŸder in der Aus- und Weiterbildung ermutigen, sich fŸr eine gerechtere und
friedvollere Welt in Harmonie mit allem Geschaffenen einzusetzen.
Ich habe sechs Untertitel ausgewŠhlt, unter denen ich konkrete Beispiele
einer gelebten Erfahrung in den Provinzen geben werde und VorschlŠge mache zu
dem, was getan werden kšnnte. Die Untertitel sind: Bruderschaft, GegenwŠrtigsein,
eine Stimme fŸr die Stimmlosen, kritisches Bewusstsein, Offenheit fŸr alles,
Weiterbildung. Um niemanden blo§zustellen, werden generell Namen nicht genannt.
1.1
Gebet: in welchem Ma§ beeinflusst das, was in
der Welt geschieht, unser Gebet? Unser Gebet kann spiritualistisch sein oder in
der RealitŠt grŸnden. Unser BrŸder kšnnen lernen, kontemplative Menschen zu
sein, indem sie die Zeichen der Zeit lesen, nicht allein dadurch, dass sie ins
Oratorium gehen, wohl aber dorthin, wo in der Welt etwas geschieht. Um dahin zu
fŸhren, sei folgendes genannt: Gebete des Glaubens, spezielle Gebete, die
bedeutende Ereignisse der Geschichte und der Kultur kommemorieren, als da sind:
der Internationale Friedenstag, Tag der Migration, etc. So auch das gemeinsame
Gebet mit Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften, die Teilnahme an
Nachwachen und Fastenzeiten fŸr den Frieden und die Menschenrechte, gegen die
internationale Verschuldung, gegen die Todesstrafe.
1.2
Arbeiten
im Haus: von den BrŸdern
getan und nicht durch Angestellte.
1.3
Planungsprozesse: BrŸder in Ausbildung sind Teil von
Planung und Auswertung gemeinsamer Projekte und nicht blo§ Objekt der
DurchfŸhrung von PlŠnen, die von den Ausbildern erstellt wurden (dies ist ein
bedeutendes Training, um einen Stil der Zusammenarbeit zu entwickeln,
wesentlich fŸr eine Kirche, die durch den vollen Einschluss der Laien, auch
wirklich teilhaben lŠsst). In einigen Provinzen nehmen BrŸder in der Ausbildung
am Provinzkapitel teil. In anderen Provinzen haben BrŸder in Ausbildung jŠhrliche
Treffen, um miteinander die Ausbildungsprozess zu diskutieren und VorschlŠge
fŸr deren Verbesserung zu machen.
1.4
Finanzen: BrŸder in Ausbildung sind dazu bestimmt,
dem Hausškonomen zur Hand zu gehen, oder sogar den …konomen zu stellen. Dies
hilft bei der Beurteilung, wie viel ausgegeben wurde und nicht den Blick zu
verlieren fŸr die Lebenskosten. Dies fšrdert auch einen einfachen Lebensstil.
Was geschieht mit dem Geld des Hauses? Wenn es auf der Bank liegt, welche
ethischen Implikationen liegen dem zugrunde? Diskussionen hierŸber kšnnen
helfen, die Gefahr wahrzunehmen, die auf schlechter Investment-Politik liegt,
und wie unser Einfluss als Franziskaner zum Guten eingebracht werden kann,
indem auf Banken und Gesellschaften Druck ausgeŸbt wird, um fŸr ihre Projekte
ethische Standards zu nutzen.
1.5
Angestellte: gerechter Lohn und faire Behandlung fŸr
Angestellte ist ein Muss in allen unseren HŠusern, vor allem in
AusbildungshŠusern. Das ist ein wirklich nŸtzliches Thema, um es mit anderen
BrŸdern zu reflektieren.
1.6
Ware aus
fairem Handel: Zahle
gerechte Preise fŸr unsere Produkte. Es gibt eine Reihe
ãFairer-Handel-OrganisationenÒ in der westlichen Welt, die Lebensmittel und
andere Notwendigkeiten importieren, um Bauern zu helfen. Manchmal sind diese
Produkte teurer, aber was wir unter normalen Bedingungen zahlen, geht an der
wirklichen Produktionskosten vorbei. Ich war beeindruckt von einem Mitglied des
Dritten Ordens in den USA, das Fairer-Handel-Produkte und organische
Pflanzenprodukte kaufte, obwohl sie viel teurer waren. Sie verzichtete auf
andere nicht unentbehrliche luxurišse Produkte, um dies zu tun zu kšnnen. Sie
hat ein škogerechtes Bewusstsein entwickelt. Die meisten Leute kauf die
Produkte, die sie billiger bekommen kšnnen und erschwinglicher sind als andere.
Es ist wichtig, lokale Produkte aus den EntwicklungslŠndern zu unterstŸtzen.
Das kšnnte dazu fŸhren, dass in der Gemeinschaft Ÿber das Konsumverhalten
reflektiert wird.
1.7
Umweltfreundlicher
Gebrauch von Ressourcen:
Energie, Wasser, Transport etc. Treibhausgase, hervorgerufen durch den
exzessiven Gebrauch fossiler Brennstoffe, stellen die grš§te Gefahr fŸr das
Leben auf unserem Planeten dar. Jeder von uns ist zur Unterscheidung fŠhig. Die
BrŸder in Kioto z.B. bekommen 80% ihrer Energie von Solarzellen geliefert
(erneuerbare Energie). Sie sammeln das Regenwasser, um die Toiletten und den
Garten damit zu versorgen, auch nutzen sie EssstŠbchen, die spŠter zu Papier
verarbeitet werden kšnnen. Andere separieren ihren MŸll und brauchen
organisches Material fŸr ihren Komposthaufen.
1.8
SolidaritŠt
mit UnterdrŸckten: Ein
SolidaritŠtsbrief, der an die betreffenden AutoritŠten geschickt wird, zeigt
keine Wirkung, aber hundert schon. Das zeigt unsere Erfahrung in unserem
GFBS-BŸro in Rom. Bei einem ãDringenden AppellÒ (BrŸder und Freunde kšnnen
unter www.ofm.jpic/urgentaction/index
solche Aktionen unterzeichnen) z.B. konnten zwei BrŸdern aus Brasilien, die
wegen ihrer Arbeit fŸr Menschen ohne Land massiv bedroht wurden, durch Hunderte
von Briefen meist aus der Franziskanischen Familie geholfen werden. Franciscans
International hat kŸrzlich eine Briefkampagne in SolidaritŠt mit den Christen
in Pakistan gestartet, von denen in den letzten Monaten einige ermordet wurden.
Wiewohl diese Aktion ganz bestimmten Leuten und AnlŠssen hilft, bildet sie
auch. BrŸdern wird bewusst, dass es au§erhalb ihres Landes und ihrer Pfarrei
andere Erfordernisse gibt. Wir mšchten fŸr diese interfranziskanischen dringenden
Appelle und deren UnterstŸtzung Mut machen. BrŸder in Ausbildung, die zu E-Mail
und Internet Zugang haben, kšnnten zu einer Ausbildung eines lebensfŠhigen
Netzwerkes der SolidaritŠt beitragen.
1.9
Hauskapitel: Auf der Tagesordnung sollte sich auch
eine Zeit befinden, in der auf das, was in der Welt geschieht und was an
Aktionen in Angriff genommen werden sollte, reflektiert wird, gleichgŸltig wie
unbedeutend es auch sein mag. Ein Beispiel: im Blick auf einen mšglich Irak-Krieg
, was sollte unsere Reaktion als Franziskaner sein und was kšnnte wir praktisch
tun, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zu fšrdern? Die meisten
Hauskapitel beziehen sich auf die Arbeit und ihre Erfordernisse und weniger auf
die stŠndige Weiterbildung. WŸrde dem Hauskapitel genŸgend Zeit auch fŸr die
Ausbildung zugedacht, kšnnte spŠter vielleicht ein Fortschritt gemacht werden.
1.10
Mieten
als Gegensatz zu Besitz:
eine Einrichtung zu mieten bietet eine grš§ere FlexibilitŠt, bei VerŠnderungen
der UmstŠnde beweglich zu bleiben. Es ist viel schwerer, Eigentum, das wir
erworben haben, wieder zu lassen.
1.11
Bauten: unsere HŠuser sollten nach
franziskanischen Kriterien gebaut sein.
1.12
GemŸsegarten
und Bauernhof: Der
Kontakt mit Boden ist sehr bedeutend nicht allein fŸr das SchŠrfen unserer
spirituellen Unterscheidungsgabe, sondern auch fŸr das Produzieren von
Lebensmittel und Medizin. Wann immer mšglich, sollten die BrŸder den Gebrauch
natŸrlicher Heilmittel erlernen, genau wie die Fšrderung und die Verteidigung von
indigener Weisheit.
1.13
Kalkulieren
des škologischen Fu§abdrucks der Gemeinschaft: Ich bin mir sicher, dass ihr alle geschockt sein
werdet, wie weit entfernt ihr von einer †bereinstimmung mit der Schšpfung seid.
PrŸft also euren škologischen Fu§abdruck mit: www.olywa.net/roundtable/footprint/
und www.ecologicalfootprint.com/
.
Kleine inserierte Gemeinschaften unter den Armen: In vielen Provinzen, insbesondere in Lateinamerika und auf den Philippinen, ist das schon allgemeine Praxis im Programm der Ausbildung. Es gibt Beispiel fŸr jeden Passus der Ausbildung. In einigen Provinzen gehen die Novizen im zweiten Jahr in ein anderes Land.
2.1
Vorteile:
¯ Kontakt mit den Armen und deren tŠglichem
†berlebenskampf.
¯ BrŸder mŸssen in einer begleiteten und
gesunden Weise lernen, Gebet, Bruderschaft, Studien, pastorale Arbeit und
Arbeiten au§erhalb der Gemeinschaft in †bereinstimmung zu bringen. Wo mehr auf
Institutionalisierung gesetzt wird, wird vieles von dem ignoriert, und ein
Bruder, der in eine andere KommunitŠt versetzt wird, steht hŠufig mit seiner
Krise allein.
¯ Es ist leichter, die Berufung und ihre
Motivation in kleinen Gruppen zu etablieren. Die Kandidaten werden besser
kennen gelernt und es wird ihnen durch einen persšnlicheren Ausbildungsprozess
eher geholfen.
¯ Kleine Gemeinschaften unter den Leuten
hŠlt die BrŸder in BerŸhrung mit dem tŠglichen Kampf ums Leben. Unser
Lebensstil hat eine bessere Chance, aus der Perspektiven der Armen evaluiert zu
werden. Mit wem wir leben und wer unsere Freunde sind, bestimmen in hohem Ma§e
unsere Optionen, auch wie wir die Zeichen der Zeit lesen.
¯ Persšnliche PlŠne und die der Gemeinschaft
kšnnen leichter aufeinander abgestimmt werden.
¯ Kleine Gemeinschaften kšnnen partiell oder
všllig unabhŠngig von der Provinzškonomie sein, die normalerweise die
AusbildungshŠuser ganz finanziert.
¯ In kleinen Gemeinschaften unter den Armen kann
der tŠgliche †berlebenskampf der Leute dichter erfahren werden. Es kann eine
Pastoral entwickelt werden, deren theologische und akademische Reflexion eine
realistischere und praktikablere Ausrichtung erhŠlt.
2.2
Nachteile:
¯ Kleine Gemeinschaften, die nicht
supervisiert oder begleitet werden, enden meist in einem Desaster.
¯ Pastoral und Arbeitsdruck kšnnen die
akademischen BemŸhungen zunichte machen.
¯ Leben in kleinen inserierten
Gemeinschaften dient hŠufig nur BrŸdern in Ausbildung als Raum der ãErfahrungÒ.
¯ ãDu kannst das Pferd zum Brunnen fŸhren,
doch trinken muss es selbst.Ò Inserierte Gemeinschaften ihrer selbst wegen sind
nutzlos, wenn da nicht eine Offenheit eines Teils der BrŸder zum Lernen ist.
Ist die Feierliche Profess einmal gemacht, wollen viele BrŸder von inserierten
Gemeinschaften nichts mehr wissen.
3.1 Engagement fŸr die Armen: GegenwŠrtig sind in Genf fŸnf junge Leute, die unschŠtzbar wertvolle Erfahrungen in Menschenrechtsarbeit machen und Ÿber die Mechanismen der Vereinten Nationen lernen. Warum kšnnen nicht junge BrŸder dorthin geschickt werden? Viele junge Leute sind in škologischen Initiativen engagiert, wie ich persšnlich bei der Konferenz zur KlimaverŠnderung in Bonn erfahren konnte. Einer unserer Šlteren BrŸder verbrachte kŸrzlich einen Monat mit einem US-Senator, um zu lernen, wie man den Entscheidungsbildungsprozess zugunsten der Armen beeinflusst. Die ãTrans Natioanl CorporationsÒ (TNC) ist mit Millionen von Dollars vertreten, um Waffen, Drogen, Zigaretten und einseitig begŸnstigende Handelsbedingungen restriktive Mechanismen konkurrenzfŠhiger GŸter zu arrangieren.
3.2
Einladen
von GŠsten, um sich Ÿber deren Leben und Arbeiten auszutauschen:
¯ BrŸder, die spezielle Erfahrung in der
Pastoral der Armen haben.
¯ Laien und andere Fachleute kšnnen
praktische Hinweise geben auf eine
ganze Kette von Aufgaben: wie kann man in †bereinstimmung mit der Schšpfung
leben? Wie kann das Konsumverhalten reduziert werden? Wie kann die
Recycling-Methode gefšrdert werden? Etc.
¯ Arme, die fŸr ihre Rechte und ihre WŸrde
kŠmpfen, Mitglieder populŠrer Organisationen, Hauskomitees, Landgruppen,
Migranten, FlŸchtlinge, AIDS-Infizierte, Prostituierte etc.
¯ Missionare, die zum Heimaturlaub weilen.
¯ Politiker und Sozialwissenschaftler, die
helfen kšnnen, soziale und politische RealitŠten zu verstehen.
¯ Mitglieder von GFBS Ð Kommissionen.
3.3
GFBS-Kommissionen
in den Provinzen: Die
BrŸder sollen ermutigt werden, die GFBS Kommissionen auf Provinzebene zu
kontaktieren und/oder Interfranziskanische und interkongregationale
Kommissionen. UnglŸcklicherweise hŠngen in einigen Provinzen die Kommissionen
von BrŸdern in Ausbildung ab. Das ist zwar ein gutes Zeichen fŸr die Zukunft,
aber ein schlechtes Zeichen dafŸr, ob die Provinz ihre Aufgabe zur Animation in
Sachen GFBS Ÿberhaupt wahrnimmt.
3.4
UnterstŸtzung
von guten Organisationen:
In vielen Provinzen unterstŸtzen BrŸder direkt oder indirekt Organisationen,
die fŸr Menschenrechte arbeiten, wie z.B. Amnesty International. Einige suchen
Verbindungen mit lokalen Einrichtungen dieser Organisationen. Sie beteiligen
sich auch an lokalen religišsen und zivilen Organisationen die fŸr besser
Bedingungen fŸr alle arbeiten. Anstatt parallele Organisationen zu fšrdern, in
SolidaritŠt mit denen, die bereits fŸr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der
Schšpfung kŠmpfen, kšnnen BrŸder besser wie einfache Leute arbeiten, statt
FŸhrungspositionen anzustreben.
In einigen Provinzen setzen sich die BrŸder
wŠhrend ihres monatlichen Hauskapitels zusammen, um Ÿber Themen und Aufgaben
bezŸglich Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schšpfung zu reflektieren.
Einer der BrŸder bereitet eine kurze Analyse vor Ÿber das, was auf lokaler und
nationaler Ebene in sozialer, škonomischer, politischer und religišser Hinsicht
geschehen ist. Die anderen tauschen sich dann aus worŸber sie immer auch etwas
wissen und welche Konsequenzen auch immer das fŸr die BrŸder oder die Leute
haben mag. Wenn dort praktische Folgerungen zu treffen sind, werden spezifische
AuftrŠge beschlossen und Verantwortlichkeiten Ÿbertragen.
Studien bezŸglich GFBS, Sparten und Aufgaben: FŸr gewšhnlich werden Studienab-schlŸsse
in Philosophie und Theologie getŠtigt. Einige BrŸder haben Recht, Soziologie,
…konomie, Naturwissenschaften, …kologie, Menschenrechte, Politik, christliche
Sozialwissenschaften u.a. studiert, aber sie sind in der Minderheit.
Hoffentlich werden in Zukunft die Provinzen dazu ermutigen, noch ein breiteres
Feld von Studien und Untersuchungen anzugehen. BrŸder z.B., die kompetent in
Natur- und Sozialwissenschaften sind, kšnnen helfen, Ziele und Strategien
unserer Sendung klarer zu fassen.
5.1
Pastorale
Erfahrungen
¯ Zuhause: wŠhrend der ãSchulzeitÒ und den
ãSommerferienÒ. Die meisten Provinzen ermutigen zu einigen Typen pastoraler
TŠtigkeiten: Sozialdienste der Pfarrei, Krankenbesuch, Sorge um DrogensŸchtig,
Šltere Leute, GefŠngnisinsas-sen, Sorge um Behinderte und andere Minderheitengruppen,
aber auch mit anderen Kirchen, Religionen und Nichtregierungsorganisationen.
¯ AuswŠrts oder in Missionen der Provinz:
Die Zeit wird von den Studien oder anderen hŠuslichen AktivitŠten genommen.
BrŸder gehen in andere Provinzen oder Missionen, um nŠher bei den Armen zu
leben. Wenn es sich um Einfachprofessen handelt, halten sie sich gewšhnlich in
einem Ausbildungshaus der gastgebenden Provinz auf (es ist sehr wichtig, diese
Erfahrungen zu begleiten und zuvor zu planen und nachher auszuwerten). Ein
anderer Vorteil ist, dass man eine
Toleranz fŸr andere Kulturen bildet und sich fŸr mšgliche internationale Gemeinschaften
vorbereitet.
5.2
Gewaltlosigkeit: Es besteht die Notwendigkeit zu lernen,
wie man Konflikte in †bereinstimmung mit den Prinzipien der Gewaltlosigkeit
lšst. Dies kann in Workshops gelernt werden. Das GFBS-BŸro in Rom hat jŸngst
ein Buch zu ãFranziskanische GewaltlosigkeitÒ veršffentlicht (siehe unter die
bereits oben angegebenen Web-Site!). Wir sind vertraut mit
Antiglobalisierungsprotesten, oft in den Medien als gewalttŠtig hingestellt.
Viele Bewegungen der Gewaltlosigkeit suchen Leute, die ihre Initiativen
unterstŸtzen, wie z.B. ãNonviolent PeaceforceÒ, die um vier Franziskaner
ersucht haben. Sie werden in praktischer Gewaltlosigkeit trainiert und dienen
als Friedensstifter. Wie viele von uns haben jemals praktische Gewaltlosigkeit
und ihre Strategien zum Lšsen von Konflikten gelernt?
5.3 Kriegsdienstverweigerung: Einige BrŸder weigern sich, MilitŠrdienst zu leisten. Wenn sie keinen alternativen Dienst akzeptieren, gehen sie ins GefŠngnis. Auf diese Weise sagen sie ein deutlichen NEIN zum Militarismus und folgen darin der franziskanischen Tradition der Gewaltlosigkeit.
5.4
Den
Lebensraum mit den Armen teilen: BrŸder bieten Gastfreundschaft den, die unter AIDS leiden, FlŸchtlinge
sind oder auch anderen marginalisierten Gruppen. In der Vergangenheit haben sie
šffentlich erklŠrt, ihre HŠuser seien ãHeiligtŸmerÒ fŸr politische und
škonomische Asylsuchende. Andere wieder haben Teile ihres Hauses fŸr immer oder
zeitweise fŸr Arme und Marginalisierte Ÿbergeben. Andere haben ihr Haus fŸr
Nichtregierungsorganisationen gešffnet, die sich fŸr die Menschenrechte und
ihre Fšrderung einsetzen.
¯ Provinzversammlungen: Viele Provinzen organisieren regelmЧige
Versammlungen, um Ÿber Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schšpfung zu
reflektieren. Einige Provinzen haben diesen Beschluss bei ihrem Provinzkapitel
getroffen. Alle BrŸder sind eingeladen. In den meisten FŠllen nehmen die šrtlichen
Promotoren daran teil. In einigen Provinzen wird diese Versammlung zusammen mit
der Franziskanischen Familie organisiert.
¯ Einige BrŸder, die ihre Gemeinschaften
reprŠsentieren, suchen Verbindungen zu lokalen Organisationen die fŸr die
Verbesserung ihres Umfeldes kŠmpfen. Sie vermeiden es, FŸhrungsrollen zu Ÿbernehmen.
JosŽ Rodriguez Carballo, GeneralsekretŠr fŸr Ausbildung und Studien, sagte
anlŠsslich des Internationalen Kongresses in Vossenack, Deutschland, im Blick
auf die Promotoren fŸr GFBS: ãMeine PrŠsenz hier soll ein Zeichen der
Zusammenarbeit sein zwischen dem Generalsekretariat fŸr Ausbildung und Studien
und des Offiziums fŸr Gerechtigkeit und Frieden in Rom. Es soll auch Ausdruck
einer tiefen †berzeugung sein, die ich schon seit geraumer Zeit habe. Ausbildung
kann nicht ohne diesen konstitutiven Aspekt des franziskanischen Charismas
gehen Ð Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schšpfung. Noch kann dieser
Wesensaspekt unserer Lebensform in das konkrete Leben eintreten abseits
jeglicher Ausbildung. Zusammenarbeit ist nicht nur angebracht, sie ist
notwendig.Ò
Ich mšchte euch als Hilfe einen Vorschlag prŠsentieren, der fŸr die
nŠchstendrei Jahre helfen soll, GFBS in die Ausbildungsprogramme zu
integrieren. Ich mšchte euch bitten, ihn in Euren †berlegungen wohlwollend zu
erwŠgen. Vielleicht kann er die Basis sein fŸr konkrete VorschlŠge dieser
Versammlung.
Gearoid F. OÕConaire, O.F.M.
Stellv. Direktor GFBS, Rom
17.10.2002
Phase 1 (1. Jahr)
Vorschlag: Die
Ausbilder nehmen an einem GFBS Ð Seminar teil.
Ziele:
1.
Etwas Ÿber
die GFBS Ð Dimension unseres Charismas lernen.
2.
Vertraut
werden mit zur VerfŸgung stehenden Materialien.
3.
Entwicklung
eines Grundrissprogramms von GFBS und dessen Integration in das gesamte
Ausbildungsprogramm.
Verantwtl.: SekretŠr fŸr Ausbildung
und Studien und der Koordinator fŸr GFBS.
Phase 2 (2. Jahr)
Vorschlag: Treffen
der SekretŠre fŸr Ausbildung und Studien und der Koordinatoren fŸr GFBS auf
Konferenzebene.
Ziele:
1.
Austausch
Ÿber Richtlinien von GFBS Ausbildungsprogrammen.
2.
Entwurf
eines gemeinsamen Vorschlags fŸr alle EntitŠten der Konferenz.
Verantwtl.: KonferenzsekretŠr
fŸr Ausbildung und Studien und der Konferenzkoordinator GFBS
Phase 3 (3. Jahr)
Vorschlag: Veršffentlichung
des GFBS Ausbildungsprogramms.
Ziel: Im
Licht dieser Publikation Ÿberarbeitet jede Provinz ihr Ausbildungsprogramm.
Verantwtl.: Sekretariat fŸr
Ausbildung und Studien und JPIC-Office in Rom.
Phase 4 (4. Jahr)
Vorschlag: Wenigstens
alle drei Jahre nehmen die Ausbilder an einem Seminar fŸr GFBS teil oder
reservieren Zeit fŸr andere Seminare.
Ziel: Vertrautwerden
mit GFBS Ð Ressourcen und GFBS Ð Ideen.
Verantwtl.: SekretŠr fŸr Ausbildung
und Studien und Koordinator fŸr GFBS.
Alternativ:
Vorschlag: alle sechs Jahre
eine Revision des GFBS Ausbildungsprogramms.
Ziel: Erneuerung
der Programme.
Verantwtl.: SekretŠr fŸr Ausbildung
und Studien.
Curriculum
fŸr GFBS Themen
Entwurf
eines Vorschlags fŸr die BOLIVARIANA
¯ Kritische sozio-politische Geschichte des
Landes.
¯ Methode zur kritischen Analyse der
Wirklichkeit.
¯ Politik (Modelle, Parteien, Bewegungen)
¯ …konomie (Modelle). Neo-Liberalismus.
¯ Ideologien
¯ Die franziskanische WeltprŠsenz
¯ Mindersein, Option fŸr die Armen und
Frieden schaffen.
¯ GFBS in der Evangelisierung und
Ausbildung.
¯ Kontemplation: Einheit von Gott und Wirken
fŸr GFBS.
¯ GFBS in der Ratio Formationis Franciscanae.
Franziskus und seine Lebenspraxis:
¯ Franziskus, ein Mann des Friedens und ein
Friedensstifter (Erm 13, 15; BrLenk 3; 3Gef 58)
¯ Werkzeug des Friedens (SpecPerf 101,
Legenda Per. 84)
¯ Die VerkŸndigung von Frieden und
Wohlergehen.
¯ Regel des MinderbrŸderordens.
¯ Dokumente des Ordens und der
franziskanischen Familie betreffs GFBS.
¯ Generalkapitel OFM 1997.
¯ Die Generalminister und die
Franziskanische Familie (19.04.1981)
¯ Ordensrat von Bahia 1983: ãDas Evangelium
fordert uns herausÒ.
¯ Generalkapitel OFM 1985.
¯ Johannes Paul II. in Assisi
(26./27.10.1986)
¯ Die Generalminister und die
Franziskanische Familie: ãDer Geist von AssisiÒ (164/87)
¯ Die Generalkonstitutionen des Ordens,
Kapitel VI., Art. 64 Ð 82.
¯ Rerum Novarum (Leo XIII, 1891)
¯ Mater et Magistra (Johannes XXIII, 1961)
¯ Pacem in terris (Johannes XXIII,
1963)
¯ Gaudium et Spes (Vatikan II 1965)
¯ Populorum Progressio (Paul VI, 1967)
¯ Laborem exercens (Johannes Paul II,
1981)
¯ Sollicitudo rei socialis (Johannes
Paul II, 1987)
¯ Centisimus annus (Johannes Paul II, 1991)
¯ Medellin (1968)
¯ Puebla (1979)
Sachthemen:
¯ Friedensstifter: biblische und franziskanische
Grundlegung
¯ Gerechtigkeit: biblische und franziskanische Grundlegung
¯ IntegritŠt mit der Schšpfung: škologische Gerechtigkeit,
KlimaverŠnderung etc, etc..
¯ Leben: Abtreibung, Todesstrafe, Euthanasie, ...
¯ Menschenrechte: individuell und kollektiv, national und
international.
¯ Gewaltfreiheit
¯ Frauen: MŠnnlichkeitswahn.
GFBS Strukturen im Orden:
¯ GFBS-BŸro,
¯ Konferenzen und Provinzen (Rom, New York,
Genf)
GFBS und verschiedene Dienste:
¯ im tŠglichen Leben
¯ in unserer Mission
¯ in unserer Pfarrarbeit
¯ in unserem Dienst am Wort
¯ in der Erziehung.
¯ in der Ausbildung
¯ Schriften und Biographien des hl.
Franziskus
¯ Regel, Generalkonstitutionen und Ð
Statuten
¯ GFBS Handbuch ãWerkzeuge des FriedensÒ
¯ Bereits angegebene Dokumente
¯ Textbuch zu Vossenack
¯ BroschŸre zur KlimaverŠnderung