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Nr. 7, Oktober 2001

 

Rundschreiben des Internationalen OFM Rates für

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

 

(verfasst vom GFBS Büro in Rom)

übersetzt von Luis Hirschberger

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Ethische Investitionen: Das Generaldefinitorium bewertet die Empfehlungen des Internationalen GFBS Rates bezüglich ethischer Investitionen als bedeutend. Bevor man der Veröffentlichung von Ausbildungsmaterial und von Richtlinien für die Provinzen zustimmte, wurde das GFBS Büro um eine Untersuchung gebeten, aus der die Positionen anderer religiöser Institute in Rom zu diesem Thema hervorgehen soll.

 

Treffen d. GFBS Animationskomitees: Das Treffen wurde vom 21.-24 September 2001 in Silver Spring, Washington abgehalten. Eine Zusammenfassung der diskutierten Themen und Empfehlungen folgt.

 

Amerikanisches Kontinente Treffen: Dies wird vom 25.-30 November  2002 im San Luis Rey Retreat Center in Südkalifornien abgehalten. Alle GFBS Provinzanimateure aus Nord-, Zentral- und Südamerika sowie der Karibik sind eingeladen, daran teilzunehmen. Jedem GFBS Animator sowie seinem Provinzial wird eine Einladung zugesandt werden. Die Idee für eine solches Treffen entstand aus einer Empfehlung, die beim Treffen des Internationalen GFBS Rates in Vossenack im Oktober 2000 ausgesprochen wurde. Mark Schroeder, Santa Barbara wird die logistische Seite koordinieren.  Die beiden Mitglieder des Animationskomitees, Alejandro Castillo und Joe Rozansky werden in engem Kontakt die den vier Konferenzkoordinatoren das Programm erarbeiten.

 

Treffen des Internationalen GFBS Rates: Es wurde entschieden, das nächste Treffen des Internationalen GFBS Rates direkt nach dem Amerikanischen Kontinenttreffen abzuhalten. Es wird vom 1.-5. Dez. 2002 in San Louis Rey stattfinden. Die Mitglieder des Internationalen Rates (15 Konferenzkoordinatoren) sind ebenfalls eingeladen am Treffen der amerikanischen Kontinente teilzunehmen. Die Details über das Treffen und die Vorbereitungen werden in Kürze verlautbart. 

 

Längerfristige Planung für das Treffen des Internationalen GFBS Rates: Nach dem Treffen der amerikanischen Kontinente wird der Rat während 5 Tagen globale Fragen und Angelegenheiten besprechen. Einige Ideen ergaben sich zur Struktur und zum Inhalt des Treffens.  Der 1. Tag wird der Bewertung von Konferenzprojekten, Vossenack Beschlüssen und Vorschlägen, sowie dem GFBS Büro Bericht gewidmet sein. Am 2. Tag wird man sich mit einer Reihe von Vorschlägen befassen (jene, die vom Animationskomitee vorgelegt werden, Arbeitsbuch zum Handbuch. Ökologie, Gewaltlosigkeit/Konfliktlösung und andere). Vorschläge müssen schriftlich vor Beginn des Treffens vorgelegt werden, sowie eine Begründung und Vorschläge zu ihrer Durchführbarkeit aufweisen. Am 3. Tag wird auf die Strukturen von GFBS im Orden, auf Vorschläge für das Generalkapitel, für den Internationalen Rat und für andere Ebenen des Ordens eingegangen. Viele Vorschläge werden bewertet werden. Am 4. Tag werden alle Vorschläge gesichtet und die wichtigsten ermittelt. Am Abend werden wir dann  jene Namen suchen, die wir dem Animationskomitee vorschlagen können. Am 5. Tag werden wir versuchen jene Vorschläge, die uns am wichtigsten erscheinen zu verfeinern und Entscheidungen zu treffen. Wer wird sie umsetzen ? Wie ? Wann? Das Treffen geht mit einer Bewertung zu Ende.

 

Brief an die Ordensbrüder bezüglich der Ereignisse vom 11. September 2001. Das Animationskomitee schickte einen Brief an alle Ordensbrüder, in dem der Terrorangriff auf die Vereinigten Staaten beklagt wird und man sich in Solidarität mit den Opfern verbindet. Gleichzeitig werden die Brüder aufgefordert, ihre Politiker dahingehend zu beeinflussen, dass sie längerfristige Lösungen für diese Arten von gewalttätigen Angriffen suchen und sich nicht mit militärischen Lösungen zufrieden geben. Es wurde auch vorgeschlagen, dass Schlüsseldaten, wie das Fest des Hl Franziskus und der Jahrestag des ökumenischen Treffens in Assisi am 27. Oktober als Momente interreligiöser Gebete genützt werden könnten, um speziell unsere muslimischen Brüder miteinzubeziehen. Kopien des Briefes wurden auf der Web Seite der Kurie veröffentlicht und sind auch im GFBS Büro erhältlich.

 

Ein Projekt um unsere OFM Brüder zu unterstützen, die mit Flüchtlingen usw. arbeiten. Das  Animationskomitee lud Joe Nangel ofm und Megan White vom Franziskanischen Missionsdienst  (FMS) ein, um einen Vorschlag zu diskutieren. Nach einem Meinungsaustausch über Anstrengungen, die Empfehlungen des Generalkaptitels (8.4) bezüglich Flüchtlingen und Randgruppen umzusetzen, entschied man sich zu untersuchen, ob Brüder, die mit diesen Gruppen arbeiten an einer Hilfe durch Laienmissionare interessiert wären. Das FMS ist bereit, Laienmissionare auszubilden und zu begleiten und sie mit Programmen oder Projekten in Verbindung mit den erwähnten Randgruppen einzusetzen, wo unsere OFM Brüder diesbezüglich tätig sind. Das GFBS Büro hat an ihm bekannte Brüder geschrieben, die mit Flüchtlingen, Vertriebenen, Landlosen und ethnischen Minderheiten arbeiten und sie um Bekanntgabe und genauere Spezifikation ihres Bedarfs an Laienmissionaren gebeten. Im Falle einer positiven Antwort wird das GFBS Büro die Brüder im Orden ersuchen, die Laien, bei denen sie tätig sind, zu einer Mitarbeit entsprechend den offenkundigen Notwendigkeiten und Kriterien des Projekts zu ermutigen. Das FMS unterstützt ja bereits 3 Laienmissionare. Eine Person arbeitet mit Vertriebenen in Kolumbien und 2 mit Landlosen in Brasilien. Das Projekt fördert auch die Teilnahme religiöser Männer und Frauen. Mit Fortschreiten des Projekts werden später mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden. Wir bitten unsere Brüder, die mit Flüchtlingen oder anderen Randgruppen arbeiten, dem GFBS Büro mitzuteilen, ob sie Interesse an einer Teilnahme haben. Eine Kopie des Briefes mit klärenden Anmerkungen ist beim GFBS Büro erhältlich.

 

Aktive Gewaltlosigkeit: im Lichte der Ereignisse vom 11. September 2001 in den USA und im Hinblick auf die vielen bewaffneten Konflikte, die rund um die Welt toben, griff das Animationskomitee das Thema Konfliktlösungstraining und aktive Gewaltlosigkeit wieder auf. Verschiedene, im Jahr 2000 in Vossenack gefasste Beschlüsse betrafen auch diese Problemfelder. Was können wir als Franziskaner tun, angesichts der Kultur der Gewalt ? Was im Hinblick auf unsere eigene Gewalt ? Sind wir ausgebildet, um mit Gewaltsituationen umzugehen ? Was gibt es für jene, die mehr darüber lernen möchten ? Sollten wir Brüder auf internationaler Ebene organisieren um bei Konfliktlösungen zu helfen oder sollten wir jene Gruppen unterstützen, die dies bereits tun ? Wir entschieden uns für folgende Schritte: 

 

Jim Hofmann traf sich mit einem der Organisatoren, der ihm folgende Bitten vorlegte: 1) NP möchte mehr Freiwillige gewinnen. 2) NP möchte unsere Hilfe bei der Bildung von Neigungsgruppen (Interessensgruppen?) um unser eigenes Engagement für die Gewaltlosigkeit zu vertiefen, um Möglichkeiten zu suchen, die Gewaltlosigkeit auf lokaler Ebene in die Praxis umzusetzen und um Geldmittel für sie zu beschaffen.  3) NP möchte unsere Hilfe für die Rekrutierung von gewaltlosen Friedensarbeitern. Sie möchten 4 Franziskaner , die bereit sind, bis November 2002 gewaltfreie Friedensarbeiter zu werden. Weiters möchten sie unsere Hilfe bei der Ausbildung von Friedensarbeitern. Sie möchten auch, dass wir einen Friedensarbeiter finanziell unterstützen.  4) Sie interessieren sich auch für Jeff Scheelers und Henry Becks Vorschlag, eine permanente Gruppe von Franziskanern zu bilden, die bereit sind in Konfliktsituationen einzugreifen. 5) NP möchte, dass man zurückgekehrte franziskanische Missionare auf die Möglichkeit anspricht, NP Friedensarbeiter zu werden.

Weitere Details erhält man bei Jim Hofmann unter Jhoffofm@aol.com oder beim GFBS Büro unter pax@ofm.org

 

 

Animationskomitee Treffen 2002: 1.-7 Februar und 22.-27. Juli 2002 in Rom. Der genaue Tagungsort wird noch festgelegt.

 

 

Nachrichten von den Konferenzen

 

1. Brasilianische Konferenz

 

Internationales Seminar über "Marktorientierte Landreform": Angesichts der immer stärker werdenden Kritik gegen die neoliberale Politik der Strukturanpassung verkündete die Weltbank Anfang der 90er Jahre, dass man Programmen zur Armutsbekämpfung mehr Bedeutung beimessen müsse. Kernpunkt dieser Neuorientierung war die Agrarpolitik, jedoch mit einem wesentlichen Unterschied. Die Schlüsselstellung in der Landreform hat nicht mehr der Staat, sondern der Markt. Das Modell der "marktorientierten Landreform" oder "verhandelten Landreform"  wurde in verschiedenen Ländern der Welt angewandt und von Seiten der sozialen Bewegungen auf dem Land stark kritisiert. Hauptsächlich deswegen, weil dieses Modell bestehende Landreformprogramme ersetzt. Der Slogan "Land für diejenigen, die es bebauen" wird zu "Land für diejenigen, die es bezahlen können". Auf Grund dieser Sorgen werden das Büro in Washington und die Brasilianische GFBS Kommission ein internationales Seminar über marktorientierte Landreform organisierten, das mit den kommenden Weltbanktagungen im April 2002 zusammenfallen wird. Weitere Informationen gibt es bei Rodrigo (76750.2474@compuserve.com) in Brasilien oder bei David in Washington: OFMWashington@att.net

 

Bericht über das Programm zur ständigen Ausbildung der Brasilianischen GFBS Konferenz: Einige  brasilianische Brüder aus verschiedenen Provinzen trafen sich vom 28.Juli bis 11. August 2001 in Bacabal zum IV Franziskanischen GFBS Ausbildungskurs. Sie wandten die Methodologie der Lectio Divina an: Lesen, Meditation, Gebet, Kontemplation. Sie hörten Geschichten über die Arbeit, die von Brüdern der Vizeprovinz Bacabal im Sinne der GFBS Werte verrichtet wird: Landwirtschaftliche Familienprojekte, Arbeit mit Frauen aus Randgruppen, Drogensüchtigen und den Landlosen. Auch Peter Schorr ofm war teilweise dabei.

 

2. Italienische Konferenz (Compi)

 

Aufruf zum Frieden: Inspiriert  durch das Beispiel des Hl. Franziskus, der zum Sultan ging, bekräftigt die GFBS Kommission in einem offenen Brief vom 11. Okt. 2001, dass "internationale Konflikte nicht durch Terrorismus oder Krieg zu lösen sind". Sie drückte ihre Befürchtung aus, dass die Militarisierung internationaler  Beziehungen zu einer Einschränkung persönlicher und kollektiver Freiheiten führen könnte. Sie glauben, dass die aktuelle Krise eng mit der gegenwärtigen Marktwirtschaft verbunden ist. Sie schlagen den Dialog als einzig echten Weg zum Frieden vor. Um dies zu erreichen, muss der Konflikt im Nahen Osten ebenso gelöst werden, wie die zahlreichen Kriege in Afrika. Internationale Organisationen, die für den Frieden arbeiten, müssen unterstützt werden, besonders in ihren Anstrengungen zur Konfliktprävention. Schließlich betonen die Brüder, dass es wichtig ist, eine Kultur der Gewaltlosigkeit zu fördern, wofür sie ihre volle Unterstützung anbieten.

 

3. Südliches Südamerika

 

GFBS Seminar in Argentinien: Es nahmen 70 Franziskaner und Franziskanerinnen teil, unter anderem Sprecher, OFS und Brüder in der Anfangsausbildung. Das Seminar wurde von den GFBS Kommissionen der 3 argentinischen Provinzen organisiert. Ziel war es, ein umfassendes Verständnis von GFBS als integraler Bestandteil der franziskanischen Berufung und Sendung zu vermitteln.

 

4. Zentraleuropa (MEFRA)

 

Die Niederländische Provinz unterstützt lokale Friedensinitiativen: Als ein Zeichen gegen Krieg und Konfliktlösung durch Gewalt sind die niederländischen Brüder bereit, ökonomisch kleine Projekte für den Frieden zu unterstützen. Finanziert werden Projekte wie: Flüchtlingsarbeit, von Heimatlosen selbst gestaltete Projekte; Antirassismusarbeit und Suizidprävention. Für weitere Informationen kann man sich an Br. Wim Moons oder Br. Louis Bohte wenden: LouisBohte@hetnet.nl

 

 

5. Südslawische Konferenz

 

Das Franziskanische Institut für eine Kultur des Friedens ruft zur Zurückhaltung auf. Ein Aufruf zur Zurückhaltung wurde an den US-Botschafter

in Kroatien gesandt. Er wurde von der Caritas Kroatien und Cro Pax mitunterzeichnet. Darin wurde sowohl die Solidarität als auch das Mitgefühl mit den Menschen in den Vereinigten Staaten zum Ausdruck gebracht, wie auch zu einem Verzicht auf jegliche Vergeltung aufgerufen, wie es bereits Johannes Paul II getan hat. Der Appell schloss mit folgenden, ermutigenden Worten: "Wir fühlen uns verpflichtet, diesen positiven Geist und unsere eigene positive Erfahrung mit der Vergebungsarbeit mit dem amerikanischen Volk und dessen Regierung in diesem entscheidenden Moment der menschlichen Geschichte zu teilen. Vergebung bedeutet nicht, sich vor dem Terrorismus zu beugen oder

die Opfer gering zu achten. Im Gegenteil, der Verzicht auf Vergeltung ermöglicht es, alle Arten des Bösen auf eine wirkungsvollere Art zu bekämpfen und allen Mitgliedern der Menschheitsfamilie Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden zu bringen." Kopien des Schreibens erhält man bei Boze Vuleta ofm unter: kulturamira@st.tel.hr

 

 6. Englischsprachige Konferenz

 

Erklärung für den Frieden von der OFM ESC GFBS Kommission und dem Washingtoner Büro: Sie riefen auf zur "Vorsicht im Hinblick auf den Geist der Vergeltung, der sich in der Reaktion vieler unserer Führer auf die tragischen Ereignisse des 11. September manifestiert."

Vergeltungsaktionen, sagen sie, "können nur zu einer Eskalation der Gewalt führen...." In seiner Zeit wählte der Hl. Franziskus den Weg des Dialogs und Gebets mit den Gegnern der Kirche und ging selbst zu einem muslimischen Sultan, um sich mit ihm ausführlich zu unterhalten."

Aus diesem Grund " sind wir solidarisch mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern, denn wir versuchen zusammen mit der ganzen Welt in Frieden zu leben." Sie schliessen mit einem Aufruf an die Regierungsspitze, "sich das dem Hl. Franziskus zugeschriebene Gebet, welches wir als seine Nachfolger im Namen der Vereinigten Staaten beten, zu Herzen zu nehmen: Herr, mache uns zu Werkzeugen Deines Friedens."

 

GFBS und Ausbildungserfahrung in Santa Barbara: Mit dem GFBS Animator Mark Schroeder lernten Postulanten einen Tag lang die Arbeitsbedingungen der Landarbeiter kennen und waren auf einem Gewerkschaftstreffen mit Landarbeitern, die sich wegen schlechter Arbeitsbedingungen im Streik befanden.

 

7. Südamerikanische Konferenz

 

Wandernde Bruderschaften in Kolumbien: Sie schickten einen Bericht an das GFBS Büro über ihren im August dieses Jahres erfolgten Besuch bei den Gemeinschaften  in der Region Südbolivar. Details aus diesem Bericht erhält man unter: fidmed426@hotmail.com

Die Brüder suchen finanzielle Unterstützung, um ihren Dienst an den vertriebenen Gemeinschaften in Kolumbien fortsetzen zu können. Kopien über das Projekt kann bei ihnen selbst oder über das GFBS Büro erhalten. Im Lichte der andauernden Gewalt und der Angriffe gegen Menschenrechtsaktivisten und wegen des unlängst erfolgten Mordes an einer religiösen Frau müssen wir unsere Aufmerksamkeit weiter dorthin richten und jene unterstützen, die für den Frieden arbeiten.

 

 

8. SAAO Konferenz

 

Indische GFBS Kommission: Die Namen der GFBS Komiteemitglieder der Provinz sind: James Kallarakkan, Sleeva Reddy, Soosai Raj, Bobby und Jesu Irudayam. Sie trafen sich im Juli und einigten sich an folgenden Punkten zu arbeiten: a) eine Kooperation der Guardiane herbeizuführen, um das GFBS Ressourcen Buch in der Gemeinschaftsanimation einzusetzen. Aktionspläne zu folgenden Themen zu erstellen: Wassermanagement und Plastikabfallmanagement in den Bruderschaften und ihren lokalen Gemeinschaften. b) Klarere Definition der Programme zur Aussenausbildung (Erfahrungen) in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildnern. c) GFBS Fragen auf pastoraler Ebene: Einführung der Idee von Nachbargemeinschaften, die interreligiös sind.

 

Weitere Nachrichten:

 

Die Internationale Frischwasserkonferenz: Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland wird Gastgeber  der Internationalen Frischwasserkonferenz sein, die vom 3.-7. Dezember 2001 in Bonn stattfindet. Dies ist keine UNO Konferenz, jedoch eine Veranstaltung, an der Menschen teilnehmen, die an der Wasserfrage interessiert sind, und die versuchen, Dinge zu beeinflussen, die sich woanders ereignen. Sie ist hilfreich im Hinblick auf Kontakte, Dokumente, Vernetzung usw. und folgt auf die Haager Wasserkonferenz vom letzten Jahr. 

Thema Nr. 1 für die NGOs sind Absichten, die Wasserversorgung in der Dritten Welt zu privatisieren, eine Maßnahme, die den Betroffenen von den Gebern direkt oder über die Strukturanpassungsprogramme der Weltbank aufgezwungen wird. Da lokale Investoren nicht das Geld haben, um die Firmen zu kaufen, enden diese gewöhnlich in den Händen eines der 10 weltweiten Wassermultis, deren wichtigstes Ziel es ist, Gewinne zu machen und nicht die Wasserversorgung der Armen zu gewährleisten...(zumindest sollten öffentliche Einrichtungen dies tun und eine parlamentarische Kontrolle durch die jeweiligen Länder stattfinden) Natürlich wird auch der Klimawandel die Situation bezüglich der Wasserversorgung an vielen Orten verändern. Weitere Informationen unter: http://www.water-2001.de/2001/

 

 

Gemeinsamer GFBS/Ausbildungsbrief: Peter Schorr und Jose Carballo haben einen gemeinsamen Brief verfasst, in dem sie sowohl GFBS als auch Ausbildungskommissionen aufrufen, sich zu treffen und auf jeder Ebene des Ordens zusammenzuarbeiten. Sie erkennen die Wichtigkeit der Einführung von GFBS Ideen und Erfahrungen in die anfängliche und ständige Ausbildung.  

Kopien des Briefes werden auf der Webseite der Kurie  in Spanisch, Italienisch und Englisch veröffentlicht. Mit Hilfe der Mitglieder des Internationalen Rates wird das GFBS Büro Kopien des Briefes per e-mail an alle GFBS Animatoren versenden.

 

GFBS Ressourcen Buch im Internet: Es kann unter folgender Adresse abgerufen werden: http://www.wtu.edu/franciscan/packs/handbook/

Gegenwärtig ist es in Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch verfügbar.

 

 

Treffen der Mitglieder vom Franziskanischen Generaldefinitorium in Rom: In Zusammenarbeit mit dem GFBS Büro in Rom hat Franziskaner International die Mitglieder der in Rom ansässigen Generaldefinitorien zu einem Treffen in der der OFM Generalkurie am 29. Oktober 2001 eingeladen. Am Vormittag wird man sich mit der Situation in Afrika und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit innerhalb der Franziskanischen Familie beschäftigen. Weiters wird man versuchen, abzuklären wie FI helfen kann. Die Sitzung am Nachmittag wird sich mit der Möglichkeit befassen als Antwort auf das Elend der Flüchtlinge und Asylsucher in Europa eine "spezielle Gruppe" aufzustellen.

 

Der GFBS ESC Rat wird vom 13.-16. November 2001 im Holy Name College, Silver Spring, MD zusammentreten. 

 

Adressen von Mitgliedern:

 

 

Bitte sendet alle Nachrichten, Termine von künftigen GFBS Treffen, Kommentare und Vorschläge an:

 

Gearóid Francisco Ó Conaire, OFM

OFM JPIC Office

Via S. Maria Mediatrice 25

00165 Rome, ITALY

E-mail: pax@ofm.org Web: http://www.ofm.org/

Tel: (+39-06) 6849-1218       Fax: (+39-06) 6849-1266