Kontakt Nr. 5, Juni 2001

Rundschreiben des internationalen OFM Rates für

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

(Vorbereitung durch das GFBS Büro in Rom)

übersetzt von Luis Hirschberger

 

GFBS Kontinentaltreffen: Der internationale GFBS Rat empfiehlt unter anderem, dass die GFBS Koordinatoren innerhalb ihrer jeweiligen Kontinente zu einem Treffen zusammenkommen. Derartige Initiativen müssen von den Koordinatoren selbst ausgehen. Der `Kontinent Amerikas` wird sich vermutlich in der letzten Novemberwoche 2002 treffen. Es ist noch nicht entschieden, wo dies sein wird.

Ausbildung und GFBS: Die Teams in Rom für Ausbildung, Studien und GFBS kamen Anfang Juni zusammen. Die Basis für die Zusammenkunft waren 4 der Empfehlungen, welche der internationale GFBS Rat in Vossenack ausgesprochen hat. Nach einer fruchtbaren Diskussion einigte man sich darauf, diese Treffen fortzuführen, wobei das nächstfolgende auf Juli anberaumt wurde, sowie auf die Veröffentlichung eines gemeinsamen Schreibens, welches die weitere Zusammenarbeit zwischen GFBS Kommissionen und Ausbildnern auf allen Ebenen des Ordens anregen soll.

Neuigkeiten zur globalen Erwärmung: USA:

Von Bush eingesetztes Gremium gibt IPCC Position zur globalen Erwärmung wieder. In einem am 7.Juni veröffentlichten Bericht erwähnt die nationale US Akademie der Wissenschaften zwar einige Unsicherheiten bezüglich der globalen Erwärmung, unterstützt aber großteils die Meinung des Internationalen Gremiums für Klimawechsel (IPCC), derzufolge sowohl die Treibhausgaskonzentrationen als auch die globale Temperatur steigen. US Präsident Bush hatte den Bericht angefordert, als Teil seiner Anstrengungen eine neue Politik zum Klimawechsel zu entwickeln, nachdem er das Kyoto Protokoll im März abgelehnt hatte (United Press International, 7. Juni). Man hatte die Akademie um keine Ratschläge für eine bestimmte Politik ersucht, und sie hat diese auch nicht gegeben (John Heilprin, Assotiated Press/Yahoo!News, 7.Juni) Die New York Times berichtet jedoch, dass die Erkenntnisse Bush zu einer Änderung seiner Haltung gegenüber der globalen Erwärmung bei seinem Treffen mit europäischen Spitzenpolitikern in Göteborg, Schweden veranlassen könnten. (Seelye/Revkin, New York Times, 7.Juni)

Unter Mißachtung eines Wahlversprechens zur Senkung von US Kohlendioxid Emissionen behauptete Bush, dass die wissenschaftlichen Erkennnisse zu den Gründen und Lösungsmöglichkeiten der globalen Erwärmung nicht ausreichend seien. (Chris Adams, Wall Street Journal, 7.Juni). Das Gremium erklärt, dass man heute mit größerer Sicherheit als vor 10 ja sogar vor 5 Jahren einen kausalen Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und globaler Erwärmung annehmen könne.

 

Nachrichten von den Konferenzen

1. Südamerikanische Konferenz

Nachrichten aus Barancabermeja: Dies ist eine der gewalttätigsten Städte in Kolumbien. Im Lauf der Jahre ereigneten sich dort mehrere Massaker. Die Brüder der San Pablo Provinz haben dort eine Bruderschaft. Francisco hat sie im Februar besucht und bemerkte eine erhöhte Spannung im Vergleich zu einem früheren Besuch vor 2 Jahren. Seit April kontrollieren paramilitärische, von der Armee unterstützte Kräfte, das Gebiet, wo die Brüder leben. Die Brüder können nicht viel tun. Niemand kam zur Kirche. Bereits vor diese Situation entstand, mußten die Brüder in einen anderen Stadtteil ziehen. Die Ankunft der Paramilitärs beschleunigte diese Entscheidung.

Man diskutierte mit Francisco die Möglichkeit, eine internationale Präsenz von Brüdern zu organisieren, die als menschliche Schutzschilde auftreten könnten, ähnlich wie dies von den Friedensbrigaden gemacht wird. Die Anwesenheit von Fremden hat in der Vergangenheit viele Menschenrechtsaktivisten und Kirchenmitglieder im Sozialdienst geschützt. Jim Hoffmann wird herausfinden, ob Interesse besteht, besonders unter früheren Missionaren, eine solche Gruppe im Orden zu bilden. Könnten wir eine Liste mit Brüdern bekommen, die gewillt und verfügbar sind um wenigstens eine kurze Zeit mit Franziskanern, deren Leben bedroht ist zu leben und sie zu begleiten ?

Wandernde Bruderschaft für Vertriebene innerhalb Kolumbiens:

Eine Gruppe franziskanischer Brüder der San Pablo Apostol Provinz gründete die franziskanische Wanderbruderschaft, um jenem Teil der kolumbianischen Bevölkerung zu dienen der durch den langen Bürgerkrieg vertrieben wurde. Ziel der Bruderschaft ist es, diese Gemeinschaften und Gruppen auf ihrem Weg zu verschiedenen Orten und in Zeiten besonderer Not zu begleiten, wie etwa bei Vertreibungen, Wiederansiedlungen, Ankünften in Dörfern, die Vertriebene aufnehmen.

Sie werden uns über die Kämpfe der vertriebenen Gemeinschaften informieren und auch bezüglich der aktuellen kolumbianischen Menschenrechtssituation auf dem laufenden halten. Die Brüder sind Omar Fernandez ofm, Luis Eduardo Medina G. ofm, Tomas McGregor und Brendan Forde ofm.

Email Kontakt mit der Gemeinschaft unter: fidmed426@hotmail.com

2. Englischsprachige Konferenz (ESC)

GFBS Konferenztreffen, einige Höhepunkte und Schlußfolgerungen

a. Nachdem das Livermore Laboratorium und vom GFBS Büro in St. Barbara geförderte Ökologieprojekte besucht wurden, hörte der Rat Berichte über die GFBS Arbeit in den Provinzen. Unter den Gästen sind besonders zu nennen Br. John Vaughan ofm und Louis Vitale ofm, die einen Überblick über die Entwicklung von GFBS im Orden gaben, sowie Francisco vom Büro in Rom, der ebenfalls einen Bericht präsentierte. Einige Schlußfolgerungen:

- Ein Mitglied des Rates wird am CO6 Treffen über den Klimawandel in Bonn im Juli 2001 teilnehmen.

- Wahl eines neuen Direktors für das Büro in Washington

- Ein Brief an Präsident Bush, der zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen aufruft wurde aufgesetzt und unterschrieben.

- Kontinentales Treffen der GFBS Koordinatoren: Der Rat stimmt zu, das Treffen irgendwo in Kalifornien in der letzten Novemberwoche zu beherbergen (Internationale GFBS Empfehlung)

Das Animationskomitee wird sich im September mit diesem Angebot befassen.

- Verbreiten der Vossenack Gespräche

- Bedarf an weiteren Forschungen bezüglich einer gewaltfreien Friedenstruppe, entweder in Kombination mit einem neuen, von Friedensarbeitern geförderten Projekt oder mit einem Vorschlag der St. John Baptist Provinz.

- Nächstes Treffen: 13. - 15. Nov. 2001 im neuen FMS Haus in Washington DC.

 

b. Kernwaffen

Das Lawrence Livermore National Development Laboratorium in Kalifornien ist die wichtigste Forschungsstätte für US Kernwaffen. Der Besuch der äußeren Bereiche des Labors erfolgte als Reaktion auf eine vom Internationalen Rat an die ESC gerichtete Empfehlung, derzufolge man die neuen Gefahren, die von Kernwaffen ausgehen den Franziskanern bewußt machen sollte. Ihr Führer, Isaac legte seinen Beruf im Labor öffentlich zurück und verzichtete damit auf ein großes Gehalt, nachdem ihm Beweise vorlagen, dass das Labor Atombomben wieder zusammenbaute, die geeignet sein würden, Saddam Husseins Bunker zu zerstören. Ein von den USA unterzeichneter Vertrag erlaubt es den Staaten zwar diese Atombomben zu behalten, aber nicht, sie wieder zusammenzubauen. Der Rat hörte auch einen Bericht über das Nevada Desert Experience. Die Mitglieder arbeiten mit dem globalen Netz gegen Waffen und Atomkraft im Weltall zusammen. Sie treten besonders gegen die Vision für das Jahr 2020 des US Weltraumkommandos auf, die darauf abzielt, die USA als Beherrscher des Weltraum zu etablieren, indem kernwaffenbestückte Orbitalplattformen errichtet werden, die in der Lage wären, ganz bestimmte Ziele aus dem All zu treffen.

c. Die Provinziale der ESC bitten um Hilfe und Vorschläge

Die Provinziale baten den Rat um Hilfe bei der Behandlung globaler Fragen, welche geeignet sind entsprechende Erkärungen abzugeben. Sie baten um kurze Positionspapiere und klare und erklärende Briefe, die sie unterschreiben könnten, ähnlich wie den Vieques Brief. Diese Briefe sind hilfreich für die interne Animation in den Provinzen.

d. Washingtoner GFBS Büro für Lateinamerika (FWOFLA)

Der Konferenzkoordinator David Moczulski wurde zum neuen Direktor des Büros für einen Zeitraum von 2 Jahren gewählt, wobei nach Ablauf eines Jahres eine Bewertung erfolgen wird.

Er ersetzt Joe Sullivan der im Juni 2001 nach Brasilien zurückkehrt. Joe Rozanski ofm wird eng mit David zusammenarbeiten. Die ESC Provinzen stimmten zu, das Büro zu finanzieren. Die Heilignamenprovinz hat das Büro die letzten 2 Jahre unterstützt.

 

Kampagne gegen die Todessstrafe

Der Ministerialprovinzial der Unbefleckten Empfängnis-Provinz Robert M. Campagna ofm zitierte in einem Brief gegen die Todesstrafe, der an die Provinz gerichtet war Johannes Paul II, der uns auffordert, " die Todesstrafe die sowohl grausam als auch unnütz ist, zu beenden". Robert sagte, dass wir versuchen als Franziskaner Zeugnis zu geben für einen Geist des Lebens und des Friedenschliessens statt eines Geistes des Todes und der Rache. Gleichzeitig betonte er nochmals das Engagement der Provinzen, die Opfer von Verbrechen und ihre Famillien zu unterstützen und zu trösten.

 

3. Südlicher Teil Südamerikas

Argentinien: GFBS Kurse für Brüder in Anfangsausbildung und Ausbildner

Brüder aller 3 Provinzen Argentiniens, sowohl jene die sich in der Anfangsausbildung befinden als auch ihre Ausbildner werden ein dreitägiges Seminar über GFBS besuchen. Laienmitarbeiter sind ebenfalls dazu eingeladen. Das Seminar wurde vom Minsterialprovinzial genehmigt. Das Ziel des Seminars ist es, die Brüder für die Wichtigkeit von GFBS Werten zu sensibilisieren. Ausgehend von einer sozialen Analyse der Vorgänge in Argentinien hoffen sie GFBS von philosophischen, biblischen und franziskanischen Perspektiven her beleuchten zu können, wobei besonderes Augenmerk auf die franziskanische Geschichte in Lateinamerika gelegt werden soll.

Es ist zu hoffen, dass die Reflexion über die Wichtigkeit von GFBS Werten zu einigen konkreten Vorschlägen führt besonders im Hinblick auf Möglichkeiten GFBS im Leben und im Dienst der lokalen Bruderschaften zu integrieren. Professoren des Interfranziskanischen Provinzial Institutes "Fray Luis Bolanos" werden Anregungen zur Reflexion geben. Francisco O Conaire vom GFBS Büro in Rom wird ebenfalls teilnehmen. Die Veranstaltung findet vom 15. bis 17. August 2001 im Institut in Buenos Aires statt.

 

4. Spanien-Portugal (Confres)

Das Treffen der GFBS Konferenzkoordinatoren wurde in Madrid vom 23. - 25. Februar zusammen mit Delegierten der Franziskanischen Familie abgehalten. 26 Brüder und Schwestern waren anwesend. Die 6 OFM Delegierten trafen sich, um während des Treffens die wirtschaftlichen Aspekte einer Konferenz zu behandeln.

Die Hauptaufgabe bestand darin, die seit dem letzten Treffen übernommenen Verantwortlichkeiten zu bewerten. Es wurden Kontakte mit der interfranziskanischen Kommission, mit Franziskaner International, und anderen GFBS Kommissionen aufgenommen. Weiters wird Material für die Feier des "Geistes von Assisi" und für die Förderung von GFBS in den Pfarrgemeinden vorbereitet. Ein positives Treffen fand mit den Ausbildungsteams der Konferenz statt, wobei Jose Carballos Präsentation in Vossenack als Referenzmaterial verwendet wurde. Weiteres Material zur Unterstützung des GFBS Handbuches wird vorbereitet.

Für Juli wird von den Betical und Granada Provinzen eine Ausbildungswoche organisiert die von Jorge Peixoto OfmConv animiert wird. Die Provinz Galizien bereitet ein Seminar über GFBs für junge Leute vor.

Präsentationen aus Vossenakc werden in der Publikation "Truth and Life" erscheinen.

5. Zentraleuropa (MEFRA)

Mahnwache bei Waffenmesse (ITEC)

Die franziskanischen Friedensschützer in Holland führten mit 4 Brüdern zum achten Mal einen gewaltlosen Protest mit Beten und Fasten bei der Waffenmesse in Lille/Frankreich durch, welche im April dieses Jahres stattfand. Diese Aktion wurde im Hinblick auf einen Aufruf der Vereinten Nationen nach einem Jahrzehnt der Friedenskultur und Gewaltlosigkeit durchgeführt. Sie luden Messeteilnehmer dazu ein, mit ihnen über die moralische Seite der Waffenproduktion nachzudenken. Ein positives Ergebnis besteht darin, dass ein holländischer Waffenproduzent zustimmte, sich im Laufe des Jahres mit ihnen zu treffen.

Die Hauptüberlegungen der Gruppe waren: Neue Waffen, die in die falschen Hände geraten oder auf den Schwarzmarkt gelangen, die Bewaffnung von Kindersoldaten, sowie viele Kriege, die gegenwärtig wüten, besonders in Afrika. Krieg bedeutet die perfekte Tarnung für die Ausbeutung mineralischer Rohstoffe.

 

6. Südasiatische und Ozeanische Konferenz (SAAO)

Franziskaner- Bischof kritisiert Politiker: Brian Barnes, Erzbischof von Port Moresby, Papua Neu Guinea hat alle Politiker, Richter und gut bezahlte Bürokraten aufgerufen, ihre Gehälter zu kürzen und dadurch ihre Solidarität mit den Armen des Landes zum Ausdruck zu bringen. Er sagte, dass die aktuellen Lohnerhöhungen nicht gerechtfertigt seien und forderte eine substanzielle Anhebung der Mindestlöhne von Arbeitern.

 

7. Südslawische Konferenz

Vergebungsseminar: Das Friedensinstitut der Südslawischen Konferenz organisierte zusammen mit der Caritas Kroatien im Mai in Zagreb ein Seminar über Versöhunng und Vergebung. Es wurde eine neue Organisation mit dem Namen CROPAX gegründet, wobei das Franziskanische Institut ein Gründungsmitglied ist. Das Ziel der Konferenz war es, Menschen und Organisationen zusammenzubringen, die ein Interesse haben an der Versöhnung in den Nachbarländern zu arbeiten. Vertreter der Kirche und der zivilen Gesellschaft nahmen teil, unter anderem ein orthodoxer Priester aus Serbien mit seinen Theologiestudenten, ein protestantischer Geistlicher aus Kroatien mit seinen Studenten, einige internationale Persönlichkeiten, die sich der Friedensstiftung und Versöhnung widmen, wie auch lokale Basisorganisationen. 4 franziskanische Brüder präsentierten ihre Beiträge. Francisco vom Büro in Rom war ebenfalls dabei. Er war von der Wichtigkeit solcher Initiativen überzeugt und trat für eine nationale und internationale Unterstützung ein. Die Herausforderung für kirchliche Autoritäten, sowohl für Bischofskonferenzen als auch für religiöse Superioren besteht darin, Versöhnung aktiv anzuregen, in Wort und Tat, auf lokaler Ebene sowohl in Pfarrgemeinden als auch anderen Institutionen.

OFM GFBS Konferenztreffen: Nach dem Seminar wurde ein Treffen der GFBS Konferenz-Animatoren in Split veranstaltet. Daran nahmen 3 Provinzen teil, nämlich Bosnien, Herzegovina und Dalamtien (Split). Das Hauptthema war das gerade in Kroatisch veröffentlichte GFBS Handbuch. Am nächsten Tag trafen sich GFBS Animatoren der Franziskanischen Familie.

Viele brachten ihre Wertschätzung für das GFBS Ressourcen Buch zum Ausdruck, das bereits in die Anfangsausbildung mancher Institute integriert ist. Die Rolle des Friedensinstitutes wurde besprochen und seine positive Rolle sowie die wertvollen Veröffentlichungen gelobt. Man erkannte jedoch, dass die Arbeit des Instituts großteils behindert wird solange nicht Brüder und Schwestern konferenzumfassend Führungspositionen übernehmen und GFBS Fragen in das Leben und den Dienst der Kongregation einbringen. Das Institut dient als Unterstützung für GFBS Animatoren und nicht umgekehrt. Die Präsenz des OfmCap Provinzials, Präsident der Konferenz der Franziskanischen Familie war hilfreich bei der Klarstellung dieses Punktes und bei seiner Erwähnung beim Treffen der Franziskanischen Superioren. Die meisten Animatoren haben zu viele andere Verpflichtungen, aber solange sie nicht versuchen zu koordinierern und zu vernetzen und GFBS Anliegen lebendig zuhalten, werden es kaum andere tun. Die Superioren haben die Verantwortung Menschen zu ernennen, die sich für GFBS einsetzen und sie in ihrem Dienst zu unterstützen.

 

Weitere Nachrichten

GFBS Ressourcen Buch im Internet.

Zugang im Internet unter: http://www.wtu.edu/franciscan/packs/handbook/ Es ist momentan in Englisch, Spanisch und Französich verfügbar. Ein Link wird auch im GFBS Teil der Webseite der General Kurie verfügbar sein. Sobald wir Ausgaben in anderen Sprachen haben, werden wir sie auf derselben Seite zugänglich machen. Man kann sich das Material entweder als Ganzes oder kapitelweise herunterladen. Die Software für das Herunterladen ist kostenlos und über die Seite selbst zugänglich. Wir danken Jim McIntosh ofm für seine Hilfe bei diesem Projekt.

Film über franziskanische Antwort auf Armut. Eine missionarische Erklärung.

"Wann habt ihr mich hungrig gesehen?" ist ein Film der die franziskanische Antwort auf die weltweite Armut ausleuchten und illustrieren wird. Im Film werden 8 bis 10 Nationen besucht und das Publikum in die Arbeit der franziskanischen Brüder und Schwestern eingeführt. An jedem vom Film besuchten Ort wird das Elend der Armen durch die Geschichte einzelner Armen dargestellt. Jeder Ort wird ein anderes Armutsproblem wie Hunger, Erziehung, Flüchlinge, Heimatlosigkeit, Drogensucht, Unterernährung der Kinder, medizinische Versorgung und Menschenrechtsverletzungen aufzeigen. Nach jedem Besuch eines bestimmten Ortes kehrt der Film nach Assisi zurück, wo ein Bruder eine kurze spirituelle Reflexion gibt, die die Philosophie des Hl. Franziskus von Assisi und seine Liebe zu den Armen wiedergibt. Dadurch zeigt der Film wie die Ideale und Erkenntnisse des Hl Franziskus gelebt werden und immer noch eine starke Auswirkung auf die Gesellschaft haben.

Die Erwartungen des Films sind hoch: den Zusehern zu helfen, in ihren persönlichen Begegnungen mit den Armen den Schritt vom Mitleid zur Liebe und von der Wohltätigkeit zur Gerechtigkeit zu machen. Die Führer durch den Film werden moderne Nachfolger des Hl Franziskus sein, Franziskaner die mit den Armen arbeiten und die Brüder und Schwestern der Armen geworden sind. Wir glauben, dass die Welt die kraftvolle Geschichte dieses Heiligen und seiner bedingungs- und vorbehaltlosen Antwort an Gott braucht, weil unser Bestreben diese Antwort nachzuleben die Gesellschaft verändern kann.

Kampagne zum Schuldenerlass (Genua)

Die interreligiöse Koalition für Schuldenerlass fordert alle religiösen Menschen auf, anlässlich des Treffens der Führer der G8 in Genua an diese ein Schreiben zu richten. Kopien der Petition können einzeln oder kollektiv unterschrieben werden. Sie sind auf der Sedos Webseite unter: http:/www.sedos.org/ zugänglich. Viele Brüder in der Generalkurie haben diese Petition unterschrieben. Eine Kopie davon wird dann auch auf der Web Seite der Kurie zu finden sein. Wenn jemand eine Kopie des Briefes an die G8 Führer wünscht, kann er das GFBS Büro über diese Seite kontaktieren.

Interreligiöses GFBS Handbuch (nicht ofm) Es ist nun in Portugiesisch verfügbar und kostet 7000 IL oder ca. USD 3.50. Wer Kopien möchte schreibt an AEFJN - Antena Portuguesa, Campo Santana, 431150 -225 LISBOA, Tel. 21 886 1710 Fax: 21 886 1708

Franziskanische Zentren Lateinamerikas

Die Franziskanischen Zentren in Lateinamerika begannen von 30 Jahren mit 2 Zielen: Franziskaniche Spiritualität zu fördern, und bei der Organisation der Franziskanischen Familie zu helfen. Viele lateinamerikanische Länder haben nun ein solches Zentrum. Diese versuchen gemeinsame Prioritäten zu verfolgen. Über diese Prioritäten wird alle 3 Jahre entschieden. Im Februar 2001 trafen sie sich in Santo Domingo, Dominikanische Republik und Francisco O Conaire ofm wurde um einen Beitrag zu den Herausforderungen an die Franziskanische Familie in Lateinamerika ersucht. Für die nächsten 3 Jahre einigte man sich auf 2 Prioritäten:

1. Erziehung zur Wiedergründung des Charismas von Franziskus und Klara entsprechend dem Rat für Religiöses Leben in Lateinamerika und der Karibik, das gegenwärtig von der interreligiösen Organisation für Religiöse in Lateinamerika abgehalten wird.

2. Der Dienst für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung von einer Perspektive von Franziskus und Klara aus mit besonderem Schwerpunkt auf Prophetie, Kontemplation und Solidarität mit den "Aussätzigen" von heute.

Eine Kopie des Bulletins mit detaillierten Informationen über das Treffen ist bei Luis Coscia ofmcap unter: cefranci@infovia.com.ar oder beim Büro in Rom unter: pax@ofm.org erhältlich

Mord an Religiöser in Guatemala:

Anfang Mai wurde die US Missionsschwester Sr. Barbara Ford in Guatemala ermordet. Sie arbeitete mit Eingeborenen in Zacualpa, Quiche und half Menschen, die vom Krieg traumatisiert waren. Sie war Mitglied der Sisters of Charity. Niemand glaubt an die offizielle Version nach der es ein Raub war. Viele glauben, dass es eine strenge Warnung an die Kirche und an Menschenrechtsaktivisten war, um diese von einer weiteren Aufklärung des Mordes an Bischof Gerardi, der der Armee angelastet wird, abzuhalten. Ein Brief an den Präsidenten, in dem auf eine unabhängige Untersuchung des Mordes bestanden würde, wäre zu begrüßen.

Hilfreiche Informationen und Petitionen:

Einge nützliche Web Seiten:

Ökologie: http://www.planetark.org/index.cfm

Amnesty International: Links zu anderen Organisationen, die sich mit den Menschenrechten befassen:

http://web.amnesty.org/web/links.nsf sowie kürzlich von Amnesty unter:

http://www.amnesty.org veröffentlichte Dokumente

Missionsprojekt Service: Organisation die Hilfe bietet und sehr nützliches Material und Informationen veröffentlicht unter: http://missionprojectservice.org

Sedos: http://www.sedos.org/

Externe Schulden: http://www.jubileeplus.org/

 

Bitte schickt alle Nachrichten, Termine für künftige GFBS Treffen, sowie Kommentare und Vorschläge an:

Gearoid Francico O Conaire, OFM